Wenn von Fundamentalisten die Rede ist, sind meistens extreme Anhänger des Islam gemeint. Die Dokumentation «Die letzte Schlacht», an diesem Samstag (18.05 Uhr) bei Arte zu sehen, beschäftigt sich dagegen mit dem christlichen Fundamentalismus und seinen Anhängern in den USA.
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Anders als früher ist die religiöse Rechte heute solide in der Mittelschicht der USA verankert. Sie ermuntert dazu, die Kinder zu Hause zu unterrichten, statt sie in die Schule zu schicken, und hat ein christliches Elite-College gegründet, um den religiös aufgewachsenen Kindern eine gute Weiterbildung zu ermöglichen. Schon während ihres Studiums können interessierte Studenten durch Praktika im Weißen Haus oder die Mitarbeit in Wahlkampfteams konservativer Abgeordneter erste politische Erfahrungen sammeln. So bekommen sie Einblick in die hohe Kunst des «Networking», für sie eine wichtige Voraussetzung, um «das Königreich Gottes» voranzutreiben.
Interesting, isn’t it, that home schooling is seen in other parts of the world as a mark of American Fundamentalism. Perhaps because most home schoolers fall precisely into that theological category.
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Einer der einflussreichsten christlichen Fundamentalisten ist James Dobson, Gründer des ultrakonservativen Medienimperiums «Focus on the Family» und der Organisation «Family Research Council». Er arbeitet mit mächtigen Politikern zusammen und hat sogar Einfluss auf die Wahl des Präsidentschaftskandidaten der republikanischen Partei. Sein Ziel ist es vor allem, die fundamentalistischen Werte innerparteilich stärker voranzutreiben.
What’s so fascinating is that the report is right on the mark in its analysis. If only American Fundamentalists could see themselves as clearly as nothing less than sycophants of far right political ideology.
